Die Problematik beim Kopieren oder Scannen von bereitgestellten Kopiervorlagen kann ich einfach nicht nachvollziehen. Es gibt so nette KollegInnen, welche einige Artikel für die Studierenden runterladen, ausdrucken und in einem Ordner abheften und dann bei uns für sie bereitstellen. Einfacher gehts ja wohl kaum, sollte der/die BibliothekarIn meinen. Dem ist aber nicht so. Zuerst muss darüber diskutiert werden, ob alles kopiert oder gescant werden muss. Dann stellt sich die Frage, ob die Kopie oder der Scan besser ist - am besten quer über den Servicebereich und über die Bibliothekarin die Dienst tut. Nach einem Protest meinerseits, kehrt wieder Stille ein, nur um zwei Minuten später am Kopierer die Diskussion fortzusetzen. Zu allem Überfluss wird der Arbeitsbereich der BibliothekarInnen gleich mit einbezogen, da es anscheinend sehr schwer ist, einen Stapel Papier aus der Mappe zu nehmen, die Mappe auf den Tisch NEBEN dem Kopierer zu legen und den Stapel Papier in den Kopierer zu schieben. Ja, sehr sehr schwer. Arme Studierenden. Ich finde es bewundernswert, dass Studierende ihr Studium trotz all dieser fast unüberwindbarer Hindernisse dennoch meistern.
Entschuldigt den Sarkasmus, aber der Abenddienst bringt nicht gerade den nettesten Menschen in mir zum Vorschein.
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