Dienstag, 1. Juli 2014

Sommeröffnungszeiten 2

Wir haben im Sommer am Mittwoch geschlossen. Vorhin kommt ein Student ein und will mich etwas fragen ...
Student: Entschuldigung? Habt ihr heute geöffnet?
Bibliothekarin: Ja, bis 19 Uhr.
Student: Aber am Mittwoch habt ihr doch geschlossen?!?
Bibliothekarin: Stimmt. Mittwochs und Samstag ist geschlossen.
Student: Wieso habt ihr dann geöffnet? Heute ist Mittwoch!
Bibliothekarin: Heute ist Dienstag.
Student: betretenes Schweigen ...

Sommeröffnungszeiten 1

Wie jedes Jahr freue ich mich immer auf den 1. Tag der Sommeröffnungszeiten. Wie jedes Jahr, haben wir bereits Ende Mai/Anfang Juni via Newsletter unsere verkürzten Öffnungszeiten ausgeschickt, die neuen Zeiten auf Moodle gepostet und auch auf der Webseite bekanntgegeben. Zusätzlich hängen die Zeiten seit ca. 4 Wochen auch in der Bibliothek aus. Um die BesucherInnen nicht zu verwirren, habe ich erst gestern in der Früh die Zeiten sowohl innen als auch außen an die Eingangstüre gehängt.
Hat es etwas gebracht? Nein. Wie jedes Jahr halt.
 
Um 13.45 - 15 Minuten bevor die Bibliothek am Montag schließt - drehe ich meine Runde und mache unsere BesucherInnen darauf aufmerksam, dass wir sogleich schließen werden. Es folgten verschiedene Reaktionen. Einige sprangen bestürzt auf, rafften ihr Zeug zusammen und verließen fluchtartig die heiligen Hallen des Wissens. Andere, welche seit Wochen den 1. Stock besetzen, fragten nur: Wieso?
Bibliothekarin: Wie jedes Jahr, haben wir im Sommer verkürzt offen.
1. Stock-Besetzer: Wir waren voriges Jahr noch nicht hier.
Aja, klar, deshalb gelten die Öffnungszeiten wahrscheinlich nicht (dass ist wie mit den voll besetzten Spinden ; ).
Bibliothekarin: Okay, wir haben verkürzte Öffnungszeiten während der Sommerferien - so wie beinahe jede andere Bibliothek auch.
Sie sehen mich an, als würde ich Scherze machen ... Ich höre sie tuscheln, nachdem ich den 1. Stock verlassen habe und einige Minuten später folgen sie mir. Der Erste, der runter kommt, entdeckt den Aushand der Öffnungszeiten - welcher seit 4!!! Wochen hier hängt - und liest die Zeiten. Als ich ihn darauf hinweise, dass sie auch an der Tür hängen, sagt er: Tja, ja, jetzt wo du es sagst ... die hab ich vorhin echt nicht gesehen.

Freitag, 27. Juni 2014

Mein Deutsch ist anscheinend sehr schlecht

Gerade eben sehe ich einen Bibliotheksbesucher, der einen Apfel mit in die Bibliothek nimmt. Ich gehe ihm zu hin um ihn darauf aufmerksam zu machen, dass Lebensmittel in der Bibliothek nicht erlaubt sind ...
Bibliothekarin: "Entschuldigun! In der Bibliothek sind keine Lebensmittel erlaubt. Bring den Apfel bitte raus."
Besucher: "Ich esse ihn nicht hier drinnen. Aber Danke!"
Ich bin etwas verwirrt, ich habe nichts von essen gesagt - da die BesucherInnen auf den Satz "Essen ist in der BIB nicht erlaubt!" geantwortet haben: "Ich esse hier drinn eh nicht!", benutze ich statt "Essen" oder "Speise/n" das Wort "Lebensmittel".
Nachdem ich ihm erklärt habe, dass ich nicht "essen" sondern "Lebensmittel" meinte, ist er aufgestanden und hat ihn raufgebracht.
Ernsthaft, ist mein Deutsch wirklich so schlecht? Ich habe es sogar in Hochdeutsch gesagt und nicht in meinem üblichen Dialekt.

Dienstag, 18. März 2014

Ich habe absolut keine Ahnung

Es gibt ja bekanntlich mehrere Arten von BibliotheksbesucherInnen. Mir persönlich sind die Ehrlichsten am sympathischsten. Gerade eben kam ein junger Student rein und hat mich mit großen Augen angesehen und sagte: "Hallo! Ich habe absolut keine Ahnung wie das hier funktioniert!"
Das ist mir sogar noch sympathischer - denn den kann ich unser Vorschriften gleich von Anfang an eintrichtern, sodass er gar nicht auf blöde Gedanken kommt!

Donnerstag, 13. März 2014

Der Spind - ein Mysterium

Eine Studentin wollte eines unserer Spindkästchen benutzen. Hierfür werden entweder € 1 / € 2-Münzen benötigt. Nachdem ich zugehört habe, wie sie ca. 20 Mal den Schlüssel gedreht hat, sage ich zu ihr: "Brauchst du Hilfe?"
Sie: "Der Spind hat meine Münze geschluckt!"
Ich: "Drück mal auf den roten Knopf."
Sie, drückt und sagt: "Das funktioniert nicht!!!"
Ich bewaffne mich mit Brieföffner und Münze, umrunde die Theke und als ich dann endlich bei ihr bin ...
Sie: "Ähem, das ist mir jetzt sehr peinlich ... ich hab noch gar keine Münze eingeworfen ..."


Der unterschied zwischen älteren und jüngeren studis

Jüngere: laden die Datei einfach auf einen USB-Stick oder schicken es sich via Webmail.
Dauer: 1 Minute
Ältere: versuchen auf dem PC sich das Outlook einzurichten – was sie eigentlich nicht können, da sie nicht so versiert sind – OBWOHL man ihnen gesagt hat, sie können einen USB-Stick anschließend oder sich das Ding via Webmail schicken …
Dauer: EWIG

Donnerstag, 23. Januar 2014

Die Garderobe ist voll

Wie jedes Jahr um diese Zeit ist der Andrang in der Bibliothek sehr groß. Mittlerweile haben wir genügend Sitzplätze aber weiterhin eindeutig zu wenige Garderobekästen. Wie immer dies dann der Anlass für manche Studierende zu denken, dass es dennoch in Ordnung ist, seine Taschen - mit Speisen natürlich - mit reinzunehmen. Ja, sicher doch. In solchen Fällen wird das Taschenverbot natürlich aufgehoben.