Montag, 19. August 2013

Sommer-Gedächtnisverlust

Die Bibliothek hatte die letzten zwei Wochen aufgrund der jährlichen Inventur geschlossen. Keine Entlehnung. Keine Rückgabe. Mails und Telefonanrufe wurden natürlich - sofern möglich - beantwortet. Wie jedes Jahr, gaben wir den Hinweis, dass keine Mahngebühren während der Schließzeiten verrechnet werden und eine Verlängerung durchaus auch während der Schließzeit via OPAC möglich ist. Sollte es Probleme geben, soll er/sie sich an uns wenden.
Das Ergebnis: 24 E-Mails, in welchen ich gebeten werde die entlehnten Bücher zu verlängern, da ihnen gesagt wurde, dass eine Verlängerung via OPAC während der Schließzeit nicht möglich ist.
Ich finde es nach wie vor interessant, dass genau diese Studierenden prinzipiell an der Tür ziehen - auch wenn ein riesiges Schild mit "Geschlossen" dranhängt, und das gleich mehrmals. Aber sie nicht mal probieren, ob eine Verlängerung via OPAC doch möglich ist, was ja eigentlich viel kürzer wäre, als eine ewig lange Email an die BIB zu schreiben ...
 
Das letzte Mail hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt: am Samstag, den 03.08.2013 hat ihm eine Bibliothekarin gesagt, eine Verlängerung ist nicht möglich. Tja, offensichtlich haben wir ein großes Sicherheitsproblem, denn sowohl die BIB hat an Samstagen geschlossen sondern auch das gesamte Gebäude. Ich glaube, ich muss mal mit den Portieren sprechen, dass sie sich nicht mehr als Bibliothekarinnen verkleiden und Fehlinformationen geben ...