Fenstertag. 1. Telefonanruf um 09.11.
Anrufer: Ich habe eine Mahnung erhalten. Ich kann die Bücher über den OPAC nicht mehr verlängern!!! Können Sie das bitte für mich tun?!?!?!?!?!
Bibliothekarin: Leider nein. Sobald Gebühren angefallen sind, ist eine Verlängerung nicht mehr möglich. - Ich fürchte, das war nicht die gewünschte Antwort...
2. Anruf folgt auf dem Fuß.
Anruferin: Ähem, ja, ich wollte eigentlich nur wissen, ob Sie heute offen haben.
Bibliothkarin: Ja, wir haben heute regulär geöffnet.
Anruferin: Ahja, weil ich möchte ein Buch zurückbringen. Wie lange haben Sie den offen.
Bibliothekarin: Bis 21.00 Uhr. Ganz normal.
Anruferin: Aso. Ja, ich komme eh schon am Vormittag so gegen elf vorbei ...
3. Anruf kommt unmittelbar darauf (als ob sie alle nur gewartet hätten, dass es 09.00 Uhr wird).
Anrufer: Ähem, ja, ich habe ein Buch vorgemerkt und wollte wissen wie lange es vorgemerkt ist, weil ich brauche es dringend und es ist noch eine andere Vormerkung drauf ...
Bibliothekarin: Das Buch an sich ist ein halbes Jahr vorgemerkt, bereitgestellt ist es für 5 Tage, wenn es zurückkommt. Aber Sie sind der 4. in der Reihe, kann also ein wenig dauern.
Anrufer: Ach so, ja, und wie lange? Weil ich brauche das Buch dringend.
Bibliothekarin: Kann ich leider nicht genau sagen, kommt auf die EntlehnerInnen an, ob sie es rechtzeitig zurückbringen oder nicht.
Anrufer: Hm, ja, danke ok.
5 Minuten später, der gleiche Anrufer nochmals:
Anrufer: Ja, ich wollte fragen, ob Sie das Buch vllt. in einer nicht entlehnbaren Fassung haben?
Bibliothekarin: Leider nein. Aber vllt. haben es andere Bibliotheken. Ich sehe kurz nach.
Anrufer: Hab ich schon, aber bei der WU sind auch alle entlehnt. Und ich brauche es DRINGEND!!!