Mein Kollege und ich sind besonders von jenen BesucherInnen angetan, welche sich ganz cool auf die Theke lehnen und uns dann ANSTARREN. Ja, anstarren und nicht ansprechen. Mir ist durchaus bewusst, dass es eine gewisse Hemmschwelle gibt Leute anzusprechen wenn sie arbeiten, aber jemanden minutenlang anzustarren ist nicht okay und macht mich zuerst etwas nervös und dann leicht agressiv.
Und da war es gerade eben wieder: "Ich habe ein Problem." Wie schön für ihn. Ich springe nicht darauf an und sehe den Besucher lediglich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Ähem, ja, ich habe keiner Münzen mit!" Aha, ist nicht mein Problem und auch keine an mich gerichtete Frage. Kurz bevor das "Was mach ich jetzt" folgt, sage ich: "Du kannst zum Coffeeshop gehen und wechseln oder die Sachen zu uns reinstellen." Ich sehe das "Ratterratterratter" seines Gehirns direkt vor mir und kann es auch beinahe hören. "Ähem, was war das zweite nochmal?" "Du kannst die Sachen zu mir reinstellen." "Geht das?" Nein, deshalb habe ich es auch angeboten. Manchmal frage ich mich wirklich, wie so gewisse Persönchen durch das Leben kommen ohne von einer Ameise wegtransportiert zu werden.
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