Wie jedes Jahr um diese Zeit ist der Andrang in der Bibliothek sehr groß. Mittlerweile haben wir genügend Sitzplätze aber weiterhin eindeutig zu wenige Garderobekästen. Wie immer dies dann der Anlass für manche Studierende zu denken, dass es dennoch in Ordnung ist, seine Taschen - mit Speisen natürlich - mit reinzunehmen. Ja, sicher doch. In solchen Fällen wird das Taschenverbot natürlich aufgehoben.
Donnerstag, 23. Januar 2014
Donnerstag, 21. November 2013
Verächtliches Schnauben
Wir bieten unseren Studierenden einen kostenpflichtigen Dokumentendienst an, welcher von Zeit zu Zeit auch in Anspruch genommen wird. Eine Studentin hat 3 Artikel bestellt und 2 davon konnten wir ihr über diesen Dienst besorgen. Mein Kollege hat sie darüber informiert, dass die Artikel abholbereit sind und € 20,00 kosten (das hat er ihr auch schon VOR der fixen Bestellung gesagt).
Studentin: Ich habe eine Email von euch bekommen dass <<undefinierbares Gemurmel>>
Bibliothekarin: Ok. <<In der Annahme, dass es sich um diese Artikelbestellung handelt>>. Wie ist dein Name?
Studentin: XXX
Bibliothekarin: Danke. Hier sind die Artikel. Kosten: € 20,00.
Studentin: <<Verächtliches Schnauben>> und bezahlt sehr unwirscht die Kosten.
Ich dachte schon, der Kollege hat ev. vergessen zu erwähnen wieviel die Artikel kosten (ist zwar nicht seine Art, aber kann ja mal passieren), aber nein, er hat ihr das sogar MEHRMALS gesagt!
Hier sollte vllt. noch angemerkt werden, dass der Artikel, wenn er über die entsprechende Datenbank gekauft wird um die € 30 - 50 kostet und nicht € 10. Ich gehe davon aus, die Studentin dachte, wir verlangen aus Jux und Tollerei soviel, dabei ist das ein reiner Durchlaufpasten, an dem wir rein gar nichts verdienen. Im Gegenteil: Arbeitszeit und Druckkosten gehen zu unseren Lasten.
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Hausverstand der BibliotheksbenutzerInnen
Dieser wird anscheinend vor der Türe abgegeben, sofern er überhaupt vorhanden ist. Vorhin kommt eine Nutzerin rein, hält brav ihre Karte vor das Lesegerät um das Drehkreuz zu öffnen und knallt so richtig schön dagegen. Wieso? Tja, weil das grüne Lämpchen nicht geleuchtet hat. Was macht sie? Sie knallt nochmals dagegen und nochmals und nochmals und nochmals. Und dass, obwohl ich schon gesagt habe, sie soll die Karte länger hinhalten - ohne auf meinen Hinweis zu reagieren, knallt sie nochmals dagegen. Ich: "Stop! Nicht gegen das Drehkreuz laufen!" Dazu muss man sagen, dass es kracht und piepst, wenn es nicht funktioniert, ist also nicht so, dass die Damen und Herren keinen Hinweis bekämen. Als sie dann endlich mitbekommt, dass ich was zu ihr gesagt habe (ich hab dann gestoppt und sie noch ein paar Mal dagegen laufen lassen), dreht sie sich um und sieht mich erwartungsvoll an. Ich: "Halte die Karte länger hin und warte bis das Licht grün leuchtet!". Was passiert: KNALL, KNALL, KNALL. Warum sag ich überhaupt was? Ich musste sie leider zu KollegInnen schicken, da ihre Karte anscheinend nicht freigeschalten war. Dennoch, wieso knalle ich gleich mehrmals gegen eine Barriere??? Ich bin einmal gegen eine automatische Schiebetüre gelaufen, da sich diese sehr langsam geöffnet hat. Das war vor über 14 Jahren und ist mir seither nie wieder passier. Wieso? Weil ich Barrieren ernst nehme und prinzipiell mit der Hand teste, ob sich diese bewegen lässt. Ist das so schwer?
Nachtrag: Ja, ist es. Soeben kam die nächste rein und knallte gegen das Drehkreuz. Anscheinend ist es in good old austria üblich einfach gegen Drehkreuze zu laufen. Ja, warum auch nicht.
Nachtrag: Ja, ist es. Soeben kam die nächste rein und knallte gegen das Drehkreuz. Anscheinend ist es in good old austria üblich einfach gegen Drehkreuze zu laufen. Ja, warum auch nicht.
Donnerstag, 3. Oktober 2013
Da muss man sich ja beeilen
Ein Student hat Bücher retourniert und meinte, ein Buch sei auch bereits vorgemerkt und abholbereit.
Bibliothekarin: Sorry, auf deinem Account sind weder Bereitstellungen noch Vormerkungen.
Student: Aha. Aber ich habe eine Mail bekommen.
Bibliothekarin: Wahrscheinlich ist die Frist bereits abgelaufen.
Student: Aha (wenn ich nur jedes Mal einen Cent für ein Aha bekommen würde). Wie lange habe ich denn Zeit, ein vorgemerktes Buch abzuholen?
Bibliothekarin: Das Buch ist 5 Tage bereitgestellt.
Bibliothekarin: Das Buch ist 5 Tage bereitgestellt.
Student, etwas erschüttert aufgrund der Kürze und vorwurfsvoll: Da muss ich mich ja richtig beeilen!
Bibliothekarin: -
Gruppenarbeit in der Bibliothek
Zwei Damen saßen oben in der Galerie und unterhielten sich - zu ihrer Verteidigung - über Marketing-Dinge. Wie in den meisten Bibliothek üblich, sind auch bei uns laute Unterhaltungen untersagt, vor allem auf der Galerie, da hier alles doppelt so laut nachhallt.
Ich: Entschuldigt bitte, aber Gruppenarbeiten bitte nicht in der Bibliothek machen.
Studentin etwas brüskiert: Aha, und wo dann sonst?
Ich: In den Carrels im B-Trakt.
Studentin: Aja, genau.
Ich frage mich, in welcher Welt es in Ordnung ist, lautstarkte Diskussionen - auch wenn es Gruppenarbeiten sind - in einer Bibliothek zu führen? Auf jeden Fall nicht in meiner.
Freitag, 27. September 2013
Aso
Jedes Mal, wenn ich sage: "Die Tasche bitte draußen lassen." Bekommen ich als Antwort: "Aso."
WIESO?
Externe LektorInnen in der BIB ...
... wirken meist, als hätten sie so eine noch nie betreten, obwohl sie mehrere akademische Grade besitzen. Prinzipiell wird die Frage, welche sie vom BIB-Team beantwortet haben wollen, lautstark hinausposaunt. Dann werden Handtasche, Reisekoffer, Laptoptasche mit in die BIB genommen. Wenn man versucht, ihnen zu erklären, dass sie sie bitte draußen lassen sollen, fragen sie - natürlich - lautstark nach, ob das sein muss. Anschließend haben sie Probleme das Drehkreuz zu überwinden. Der Unterschied zwischen "blaublinkend" und "grünblinkend" ist ja auch wirklich nicht sehr groß. Dann, wenn es die Person endlich durch den Sicherheitscheck geschafft hat, steht sie vor dem Kopierer und hat keine Ahnung wie das Ding funktioniert. Während es ihr erklärt wird, läutet - wie nicht anders zu erwarten - das Handy in der Handtasche, welche aufgrund Mangels einer 1-€-Münze auf der Theke liegen geblieben ist. Um die Geschichte noch zu vervollständigen: die Kopierkarte ist natürlich auch nicht gleich rausgegangen, was wiederum zu einem verwirrten Blick und einer lautstarken Frage geführt hat ...
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